Bodenschadstoffe
Schadstoffe im Boden

In Bodenproben werden immer wieder Schadstoffe nachgewiesen. In Kleingärten sind so beispielsweise erhöhte Konzentrationen an Cadmium und Blei in Bodentests ermittelt wurden. Diverse Schadstoffe gelangen durch eine Vielzahl an Faktoren in den Boden. Vor allem sind die toxischen Schwermetalle hier von Bedeutung. Diese Stoffe können von jedem leicht durch das Einsenden einer Bodenprobe in ein Bodenlabor untersucht werden. Relevante Schwermetalle sind u.a.: Kupfer, Blei, Cadmium, Quecksilber, Zink, Chrom oder Nickel. Eine spezielle Bodenuntersuchung kann weitere Schadstoffe in Erfahrung bringen:
➨ Aluminium, Thallium oder auch Arsen. Für ehemalige Uran-Abbaugebiete oder Regionen, die natürlicher Weise Uran im Boden aufweisen, wird die Bodenuntersuchung auf Uran von Experten empfohlen. Erfahren Sie in unseren Artikeln mehr zu den Quellen der Bodenschadstoffe sowie weiterführende Informationen.

Schwermetalle im Boden
Wird eine hohe Menge an Schwermetallen in einem Bodentest nachgewiesen, gibt es Maßnahmen, die einen Gemüseanbau im Garten förderlich sein können. Eine wichtige Rolle spielt hier der pH-Wert. Wenn dieser gut eingestellt ist, kann die Aufnahme von Schwermetallen sinken. Ebenso sollte bei der Kenntnis um Schadstoffe im Boden das Gemüse und Obst gut abgewaschen werden.
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Industriestandorte Bodenbelastung
Ehemalige und bestehende Industriestandorte tragen häufig zur lokalen Bodenbelastung einen großen Teil bei. Reichern sich Schwermetalle im Boden an, können diese z.T. über einen langen Zeitraum nicht abgebaut werden. Bodentests auf Schadstoffe zeigen in den Bodenproben je nach Industriesparte unterschiedliche Umweltgifte auf.
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